Fragen zum Operationsmikroskop
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Kann man durch das Operationsmikroskop auch Krankheitserreger wie Bakterien -Viren sehen?
Nein. Die Vergrößerung der Operationsmikroskope reicht von 2-facher bis 32 facher Vergrößerung. Das reicht nicht für Krankheitserreger wie Bakterien.
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Was sind die Vor- und Nachteile des Operationsmikrokops!
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Mein Zahnarzt benutzt eine Lupenbrille, ist das vergleichbar?
Ja, die Vergrößerungen der Lupenbrille werden von den Herstellern mit bis zu 4,5-fach angegeben sind damit vergleichbar mit denen des Operationsmikroskopes. Vorteilhaft ist die Lupenbrille bei speziellen zahnärztlichen Tätigkeiten, da das räumliche Sehen durch die Möglichkeit schneller Stellungswechsel vereinfacht wird. Das Operationsmikroskop ist behäbiger. Dafür hat es eine gezieltere Ausleuchtung und die Möglichkeit kurzfristig zwischen verschiedenen Vergrößerungen zu wechseln, was ich persönlich in der Chirurgie als sehr vorteilhaft empfinde.
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Wird der ganze Eingriff unter dem Mikroskop durchgeführt?
In der Regel ja und auf jeden Fall dann, wenn Videoaufzeichnungen durchgeführt werden.
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Bezahlt den Eingriff unter dem Mikroskop die Kasse?
Wenn ich den Eingriff unter dem Mikroskop für medizinisch notwendig halte, dann ja.
Sollten Sie dies aber wünschen, ohne daß eine medizinische Notwendigkeit besteht, dann nicht. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie Videoaufzeichnungen von der Operation mit nach Hause zu nehmen wollen.
Haben Sie Verbesserungsvorschläge oder sind Sie an weiteren Informationen interessiert?
Weitere Fragen zu anderen Themenbereichen? http://www.dr-bertram.de/faq.htm
Autor: Dr. med. univ. Dr. med. dent. Stefan Bertram
Mund-Kiefer-Gesichtschirurg
Gewerbegasse 5 D-83395 Freilassing
Tel: 0(049) 8654 3061 Fax: 0(049) 8654 3062
(J. W. von Goethes Kommentar zum "Operationsmikrsokop"):
Der Geist der Medizin ist leicht zu fassen
Ihr Studiert die groß' und kleine Welt;
Um es am Ende gehn zu lassen;
Wie's Gott gefällt
Abgesehen von dieser kritischen Bemerkung vor ca 200 Jahren, betont die Fachliteratur die Vorteile des Operationsmikroskopes gerade bei der Wurzelspitzenresektion und Wurzelkanalbehandlung. So betont der Autor (W.Richter) im "Zbay" dem offiziellen Organ der Bayerischen Zahnärztekammer: 4/99 S. 34 "Nach meiner Überzeugung wird es nicht mehr lange dauern, bis die Wurzelspitzenresektion - im herkömmlichen Sinne ohne Mikroskop durchgeführt -nicht mehr als lege artis (nach den anerkannten Regeln) bezeichnet wird."
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahn-Mund-Kieferheilkunde zu diesem Thema